Antike Grabhügel

Gemeinde Sveti Jurij v Slovenskih goricah

Antike Grabhügel

Die Grabhügel zeugen von der Besiedlung dieses Gebietes in der Antike. Die ursprünglichen Wälder, die Täler und Bergrücken bedeckten, wurden bereits in vorrömischer Zeit von Siedlern gerodet. Davon zeugen die Grabhügel, die dicht auf den sanften Bergrücken, meist an den schattigen Hängen, verstreut liegen. Solche Hügel finden wir auch in Jurovski Dol. Hier gibt es fünf Grabhügel, die recht groß sind – der größte misst 15 m im Durchmesser und ist 1,7 m hoch. Da man damals die Schrift noch nicht kannte, sind auch die materiellen Überreste ihrer Siedlungen spärlich und bislang nicht erforscht. Über ihr Leben und ihre materielle Kultur können wir nur aus den Funden in den Grabhügeln schließen. Diese zeigen, dass sie Kupfer, Bronze und Eisen kannten. Bronze wurde zur Herstellung von Waffen wie Schwertern, Speer- und Pfeilspitzen, Messern sowie häufig auch für Kleiderverschlüsse (Fibeln) verwendet.
Kupfer diente vor allem zur Anfertigung von Frauenschmuck und Gefäßen. Das Töpferrad war ihnen noch unbekannt, daher wurden Gefäße von Hand hergestellt, indem Tonstreifen aufeinandergelegt und die Oberfläche anschließend geglättet wurde. Die Gefäße wurden mit Mischungen eingefärbt, die nach dem Brennen eine Wasserundurchlässigkeit bewirkten. Die Farbe der Urnen ist meist schwarz, seltener naturfarben. Beigefügte Speisegefäße zeigen, dass Schalen bereits mit einfachen Mustern verziert wurden. Das Bestatten der Verstorbenen in Grabhügeln blieb bis weit in die römische Zeit erhalten. Erst mit der Ausbreitung des Christentums in unsere Gebiete, vor allem im 4. Jahrhundert, setzte sich der Skelettbestattungsbrauch durch.

Sveti Jurij v Slovenskih goricah

Anfahrt zu uns

Antično gomilsko grobišče, Jurovski Dol 18, 2223 Jurovski Dol

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Maribor25min
Ljubljana1h 30min