Poljčane

Gemeinde Poljčane

Kloster Studenice und die Ruinen der alten Burg

Eingebettet zwischen dem mächtigen Boč-Gebirge und dem geheimnisvollen Fluss Dravinja sind Studenice weithin bekannt für die Ruhe, die der Besucher fast auf Schritt und Tritt verspürt.

Was den Besucher jedoch anzieht, ist nicht nur die Stille des Dorfes mit seinem geschützten Ortskern, sondern auch das teilweise erhaltene mächtige Nonnenkloster, die Ruinen der alten Burg und die Natur, die sie umgibt.

Die glanzvollen Zeiten, die noch heute nachhallen, begannen Studenice um das Jahr 1230 zu erleben, als Zofija Rogaška im Ort, gleich neben der „Quelle der Gnade“, eine Herberge mit einer Kirche errichtete, die als Hospital bekannt war. Nach dem Jahr 1237 gründete diese einflussreiche Adelige an der Stelle des Hospitals zudem ein Marienkloster, das sie auch als Priorin leitete. Vor der Mitte des 15. Jahrhunderts wurden dem Kloster eine Wehrmauer und mehrere Nebengebäude hinzugefügt, die heute den Dorfkern schmücken.

Besonders reich und geschätzt ist das Innere der Kirche der Heiligen Trije Kralji, denn dort befinden sich noch immer die funktionstüchtige Orgel mit der Jahreszahl 1731, der berühmte Nonnenchor und ein Altar mit den Reliquien des hl. Fidelij, des Märtyrers.

Die erhaltenen Reste des Klosters mit der Kirche der Heiligen Trije Kralji gelten heute als eines der bekanntesten kulturhistorischen Denkmäler Nordostsloweniens.

Die reiche Sammlung des Kulturerbes von Studenice ist in den Räumen der ehemaligen alten Schule von Studenice zusammengetragen und ausgestellt, die vom Tourismusverein „Kloster Studenice“ betreut und gepflegt wird.

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Poljčane , 2319 Poljčane

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